Der Druck

Auf den vorbereitenden Fettgrund wird die ebenfalls fetthaltige Druckerfarbe aufgetragen. Die Zeichnung stösst das Wasser ab und bindet die Farbe. Diese zwei Vorgänge bezeichnet man als hydrophob und lipophil. Der Stein hält das Wasser durch die Gummireste und nimmt keine Farbe an. Mit einer speziellen Steindruckpresse wird nun das Bild auf ein Bütenpapier übertragen.

Der erfahrene Steindrucker kann nun mit der Handhabung der Druckmaschine und des sanften Bearbeiten des Steins noch kleine Korrekturen vornehmen; z.B. das Angleichen der Druckstärke über das ganze Bild etc.

hydrophob <gr.-lat.>: 1. (Bot.; Zool.) trockene Lebensräume bevorzugend (von Pflanzen u. Tieren); Ggs. hydrophil (1). 2. (Chem.) Wasser, Feuchtigkeit abstossend; nicht in Wasser löslich: Ggs. hydrophil (2)

lipophil 1. (Chem.) in Fett löslich; Ggs. lipophob. 2. (Med.) zu übermässigem Fettansatz neigend.

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